Fehler dürfen

I have not failed – I have found 10.000 ways that do not work (Thomas A. Edison)

Fehler sind menschlich – das lernt man schon im Kindergarten. Doch sind sie wirklich so menschlich, wenn man einmal viel Verantwortung im Job hat? Fehler passieren jedem – so viel sei vorausgenommen, aber wie geht man professionell damit um? Besonders, wenn man in einer Branche wie dem Consulting arbeitet?

Die Beratungsbranche ist ein heißes Pflaster, zahlreiche Firmen bemühen sich um die selben Aufträge und darum, die Kunden vollends zufrieden zu stellen. Da liegt Nullfehlertoleranz nahe, doch genau das kann zu einer Häufung und Intransparenz im Umgang mit Fehlern führen. Nach den Leitbegriffen „kompetent, ehrlich, zuverlässig“ wird in der KTC mit Fehlern offen umgegangen, denn sie passieren. Gerade in der Projektarbeit gibt es 1.000 Wege um ans Ziel zu gelangen. Da kann sich schon mal einer als Sackgasse entpuppen. Hier muss man Mut haben, zum Fehler stehen und daraus lernen – so werden Erfahrungen und oftmals auch Chancen mit Mehrwert daraus.

Fehler gehören in jedem Unternehmen dazu, weshalb es wichtig ist, sich für ein aktives Fehlermanagement zu entscheiden. Hierbei ist es essentiell, die Quelle zu identifizieren, um Folgefehler zu vermeiden. Zudem gilt es Fehler nicht als solche oder gar negativ wahrnehmen, sondern sie als Lernchance zu betrachten. Denn nur so werden sie in Zukunft reduziert und oftmals in innovative Ansätze transformiert. Eine konnotierte Schuldlast ist dabei kontraproduktiv. Vielmehr kommt es darauf an, die Mitarbeiter zu unterstützen und zu ermutigen selbst eine Lösung zu entwickeln.

Vor allem unter Druck passieren Fehler, ein Umstand, der niemandem einen Mehrwert bietet. Darum sind vor allem Führungskräfte gefordert den Umgang mit Fehlern positiv zu fördern. Sie sollten einen offenen Umgang vorleben und die Mitarbeiter ermutigen in dem sie hinter ihnen stehen.